Zusammenfassung: Empfehlungen für das Lehren und Lernen über den Holocaust

Der Holocaust war die staatlich organisierte systematische Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden durch NS-Deutschland und seine Kollaborateure zwischen 1933 und 1945. Ein Völkermord, der einen ganzen Kontinent umfasste und nicht nur Individuen und Familien, sondern auch über Jahrhunderte gewachsene Gemeinschaften und Kulturen zerstörte. Parallel zum Holocaust fand unter nationalsozialistischer Führung die Verfolgung und Ermordung vieler anderer Gruppen statt. Unterrichtseinheiten und andere pädagogische Aktivitäten sollten immer darauf abzielen, dass Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über diese beispiellose Zerstörung mehren und das Andenken an die verfolgten und ermordeten Individuen und Gruppen wahren können. Lehrende und Lernende sollen ermutigt und befähigt werden, durch den Holocaust aufgeworfene moralische, politische und soziale Fragen und deren heutige Relevanz zu reflektieren.

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Die Empfehlungen der IHRA für das Lehren und Lernen über den Holocaust haben von der Expertise von Delegierten aus mehr als 30 Mitgliedsstaaten profitiert. Sie sind als Grundlage für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Fachleute und Lehrende gedacht und werden sie bei folgenden Tätigkeiten unterstützen:

  1. Fachwissen über den Holocaust zu fördern, für akkurates Wissen und Verständnis zu sorgen und Bewusstsein für die möglichen Auswirkungen von Antisemitismus zu schaffen;

  2. ein motivierendes Unterrichtsklima beim Lernen über den Holocaust zu gestalten;

  3. kritisches und reflektiertes Denken über den Holocaust zu fördern, einschließlich der Fähigkeit, Holocaustleugnung oder Verharmlosung entgegenzutreten;

  4. zur Menschenrechtsbildung und zum Unterricht über Genozidprävention beizutragen.

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